Rehasport

Was ist Rehasport?

Rehasport ist ein ärztlich verordnetes Bewegungstraining in der Gruppe und bietet die Möglichkeit durch Sport selbst aktiv Einfluss auf die eigene Gesundheit zu nehmen.

Rehasport: Vom Arzt verordnet. Von der Kasse bezahlt.
Um am Rehasport teilzunehmen, benötigen Sie das Formular 56 (Antrag auf Kostenübernahme), das Ihnen ausschließlich der Arzt ausstellen darf. Kontaktieren Sie anschließend Ihre Krankenkasse um die Verordnung zu genehmigen. Rehasport gibt es bei uns in den Fachrichtungen Orthopädie und Neurologie.

Beim Rehasport handelt es sich um eine ergänzende Maßnahme nach § 64 Abs. 1 Nr. 3 und 4 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX). Er wird primär von den Krankenkassen mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt und über einen begrenzten Zeitraum bewilligt. Seit Inkrafttreten des SGB IX zum 1. Januar 2001 besteht ein Rechtsanspruch auf Kostenübernahme für den Rehabilitationssport. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Kostenübernahme eine Ermessensleistung.

Die Kostenträger des Rehabilitationssports können eine gesetzliche Krankenkasse, die Rentenversicherung oder die Unfallversicherung sein. Die Dauer der Maßnahmen reichen von 6 Monaten bis zu 36 Monaten und sind mit der jeweiligen Indikation verknüpft.

Ein weiteres Ziel neben der Rehabilitation ist die Hilfe zur Selbsthilfe, d. h. der Übende soll trainiert und motiviert werden, nach dem Ablauf der Leistung weitere Übungen in Eigenverantwortung durchzuführen.[3]