Trainingsprinzip des kontralateralen Transfers

Der Crossing-Effekt

Dieter Schütz / pixelio.de
Dieter Schütz / pixelio.de

Aus aktuellem Anlass weil ich mir am 14. Januar einen üblen Handgelenksbruch zugezogen habe ein paar Sätze zum Crossing-Effekt. Der Kraftverlust der verletzten Seite, wenn sie ein paar Wochen ruhig gestellt werden muss, ist enorm. Man kann sich aber das Prinzip des kontralateralen Transfers zunutze machen und die gesunde Seite hart trainieren. Ein Training mit hohen Gewichten und maximaler Anstrengung hilft tatsächlich die Kraftverluste in der verletzten Extremität in Grenzen zu halten. Dieses Phänomen erklärt sich durch die Ausbreitung von Nervenimpulsen auf die Gegenseite, die beim intramuskulären Training so stark sind das sie zu nachweisbaren und messbaren Effekten führen. Das hat weder mit Voodoo noch mit Powerbalance-Technologie zu tun. Also liebe Leidensgenossen nicht verzagen, hart trainieren! 6-10 Sätze, bei 1-6 Wiederholungen

2 Antworten auf „Trainingsprinzip des kontralateralen Transfers“

  1. Toller Artikel! Man kann das ganze noch weiter spinnen. Eugen Sandow beispielsweise hat behauptet das er seine Muskulatur durch gezielte konzentration trainieren kann. Versuche dahingehend bei denen Teilnehmer durch das bloße Visualisieren von Bizeps Curls, Kraftzuwächse verbuchen konnten, haben dies bestätigt!

  2. Hallo Michael, danke für deinen Hinweis. Ich muss zugeben soweit bin ich noch nicht in die Materie eingedrungen. Wir hatten im Trainerkurs damals eine Übungseinheit „mentales Krafttraining“ . Da wurden erst die Übungen in unterschiedlichen Tempi mit Gewichten gemacht, dann gab es noch einen Satz nur mental, liegend auf der Matte, mit klassischer Musik unterlegt. Mir und den anderen ist dabei u.a. schier der Bizeps geplatzt, so ein Pump war das. Ich glaube schon das was dran ist. Ich denke aber das nur sehr erfahrene Sportler damit etwas erreichen. Soll mal keiner von den Kids auf die Idee kommen sein Muckis im Bett wachsen zu lassen 😉

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