Schöne Weihnachten und lasst euch nicht verhärten in dieser harten Zeit

Ein musikalischer Gruß zum Jahresende der nichts mir Sport zu tun hat. Den weder Sportler, noch Künstler leben in einem politischen Vakuum. Ein herzliches Dankeschön an Suse, die mit mir spontan das Lied ein gesungen hat. First Take, ungeschnitten ohne Netz und doppelten Boden ins Handy  geträllert. 🙂 Niemand verlässt seine Heimat aus Jux und Tollerei. Zum Nachdenken und für alle die anständig genug sind die AFD und andere Rassisten nicht zu unterstützen. 

Theodor Kramer war, als die Menschenjagd der Nazis begann, einer der bekanntesten Lyriker in der deutschen Literatur. Er wurde ausgeschaltet und nach 1945 „vergessen“. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde Kramer als Jude und Sozialdemokrat ein Arbeits und Berufsverbot auferlegt, seine sämtlichen Schriften kamen auf die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums. 1939 gelang es unter großen Schwierigkeiten zunächst seiner Frau Inge (Rosa) Halberstamm und dann ihm selbst, nach London zu emigrieren, wo er bis 1957 lebte. „Einen der größten Dichter der jüngeren Generation“ nannte ihn Thomas Mann. Stefan Zweig und Carl Zuckmayer förderten seine Arbeiten. Und doch genügten die achtzehn Jahre des Exils in Großbritannien, um sein Werk der Vergessenheit anheimfallen zu lassen – zumindest in der breiteren literarischen Öffentlichkeit.

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