Stabilität, Rotationskräfte und die neutrale Kopfstellung

Thomas Jack WannerStabilität ist ein essenzielles Thema in den Kursen. Wenn ich Stahlkugeln explosiv in Bewegung bringen will, muss ich wissen, wie ich mir Stabilität erarbeiten kann. Stellt euch einen Kreisel vor den ich auf den Tisch stelle. Was wird passieren? Er fällt um. Wenn ich ihn in Rotation versetze wird er aber stabil auf der Tischplatte tanzen. Also versuchen wir im Training, Alltag und Sport Rotationskräfte zur besseren Stabilisierung einzusetzen. Wenn wir die Füße in den Boden schrauben, oder den Boden auseinanderziehen, wenn wir die Schultern nach hinten unten ziehen und dabei nach außen rotieren, die Stange Biegen oder die Kettlebell am Griff auseinanderbiegen, kettlebell-training-outdoor-040setzten wir genau diese Rotationskräfte ein, die den Kreisel stabilisieren. Es ist eine ganze Menge, was man da noch zu hören bekommt. Beckenboden aktivieren, Hinterteil anspannen, Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen, Brust raus, Kopf gerade. Wenn der Blick nach unten geht, wird bei Anfängern sofort der Rücken rund, das ist gefährlich und die Stabilität geht verloren. Aber selbst wenn der Rücken gerade bleibt, wird das System geschwächt werden. Wenn ich den Kopf in den Nacken lege, gehe ich evtl. nicht nur ins Hohlkreuz, mein gesamtes System wird sofort instabil werden. Es ist wichtig das wir also den Kopf immer in einer neutralen Position halten. Ein einfacher Test (Blauer-Test) zeigt uns den Beweis. Wenn ich einen Sportler in einen stabilen athletischen Stand bringe, Schultern stabilisiert, Arm vorgestreckt, Finger gespreizt, wird es mir nicht gelingen den Arm des Sportlers herunter zu drücken. Auf das Kommando: Kopf nach unten oder in den Nacken legen, verliert er sofort an Stabilität und ich drücke den Arm ganz leicht weg.

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