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Kettlebell-Sport

WKSF Championship Hungary

Zweiter Platz für Christine Wanner

Kettlebellsport WM in Ungarn.

Vom 23. – 25. Juni fand in Ungarn die diesjährige Weltmeisterschaft des Verbandes WKSF in Kettlebell statt. Es kamen über 500 Athleten aus 32 Ländern um sich in 10-Minuten und 30-Minuten Wettkämpfen zu messen. Aus Deutschland nahmen 10 Athleten den langen Anfahrtsweg nach Hodmezovasarhely – ca 200 km südlich von Budapest – auf sich. Die Sportler traten in verschiedenen Disziplinen an. Aus Schwäbisch Gmünd ging dieses Jahr nur Christine Wanner im 10 Minuten Reißen/Snatch für das Team Germany an den Start. Gemeinsam mit dem Trainer Thomas Wanner wurde am Freitag in der Halle die Wettkampfbedingungen und der Aufwärmbereich beschnuppert – wobei klar war, dass es in der Halle sehr warm wurde. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad war es in der Halle noch wärmer! Doch für den Wettkampf am Samstagmittag hatte Christine Wanner Glück. Über Nacht regnete es und dies brachte für den Samstag eine Abkühlung von über 10 Grad – was auch in der Halle spürbar war. Durch einen angebotenen Livestream konnten auch die mitfiebernden zuhause Verbliebenen den Wettkämpfen folgen. Sie sahen am Samstag den Wettkampf von Christine Wanner über 10 Minuten – in denen Sie von Anfang an eine gleichbleibende konstante Wiederholungszahl von 20 Snatches pro Minute halten konnte. Ab der 9 Minute kamen wieder die Schwächen der linken Hand zu Tage und am Ende konnte Sie mit einem persönlichen Rekord von 196 Wiederholungen den zweiten Platz gewinnen.

Siegerehrung Kettlbellsport WM Ungarn Damen 55-64
1. Ukraine, 2. Germany 3. USA

Eine Dame aus der Ukraine mit 240 Wiederholungen war nicht einholbar, aber die Amerikanerinnen mit 180 Wiederholungen konnten sicher geschlagen werden. Die angestrebten 200 Wiederholungen konnte Christine Wanner nicht schaffen – aber es kommen ja noch Wettkämpfe.

Alle Athleten aus Deutschland konnten 8 Medaillen mit nach Hause nehmen und im Ranking der Länder konnten alle mit einem 13 Platz und 277,5 Punkten sehr zufrieden sein. Italien war sehr gut vertreten und führte die Rankingtabelle mit 1050 Punkten deutlich an – gefolgt von der Ukraine und USA. Auch Brasilien war stark vertreten und wurde mit 682,5 Punkten vierter im Ranking.  Das gute Endergebnis hat Deutschland sicher auch der guten Vorbereitung seiner Athleten zu verdanken.

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